Musikkritiken

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Du betrittst, inklusive der Gesamtheit des Valutaters, eine noch altmodischere Umgebung als der Eingangsbereich. In Regalen stehen Schallplatten; das findest du nicht zeitgemäß. In der Mitte des Raumes befindet sich ein hochgestellter Plattenspieler auf einem mittelalterlichen Holztisch.

Sie wissen, wie es geht?

Ja.

Dann erklären Sie.

Sie hören mit Ihrem Auge…?

Nicht ganz. Ich sehe den Ton.

Richtig. Und Sie bewerten frei. Sonst kommt es nämlich zu einer Verzerrung.

Weshalb?

Sie bewerten ohne Grenzen, weder im negativen noch im positiven Bereich, da es sonst zu einer Verzerrung kommen würde. Falls wir den Variablen A, B und C die Werte 1, 5 und 10 zuteilen, funktioniert bei der begrenzten 1-10 Skala noch alles. Falls dann aber ein Lied mindestens um fünf Punkte besser als C rauskommen sollte, stehen wir vor einem Problem. Denn sollte man mit 5 subtrahieren, um auf D auf das Maximum zu beschränken, kommen wir bei A auf unter 0, ein halbfreies System nach unten ist allerdings ein bisschen willkürlich. Doch sollten wir dividieren, werden die Zahlen zu klein und unübersichtlich. Tragen zu viele Nachkommaziffern, Sollte man nur D auf 10 anpassen, besteht eine Ungerechtigkeit zwischen C und D. Dabei analysieren Sie das Lied wahrscheinlich extrem genau und versuchen jegliche Unterpunkte so "rangezoomt", wie möglich zu sehen, um diese dann einzeln von -3 bis 3 zu bewerten, um auf das Endergebnis zu kommen.

Sie haben es wirklich verstanden. Als Lohn hören Sie Musik.

Die Bewertung und Ausarbeitung werden telepathisch übertragen?

Richtig.

Völlig klar.